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Maus (EDV)
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Die Maus ist eines der wichtigsten Eingabegeräte bei modernen Computern.
Die Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen hat von der Verfügbarkeit
dieses gebräuchlichen und heute weit verbreiteten Zeigegerätes
(engl.: Pointing Device) stark profitiert.
Die Bewegung der Maus (normalerweise mit der Hand) auf dem Tisch oder
einer speziellen Unterlage, dem Mauspad, wird über einen Sensor in
der Maus aufgenommen und digitalisiert und über eine Schnittstelle
an den angeschlossenen Computer übertragen. Über Funktionen
des Betriebssystems wird diese zweidimensionale Bewegungsinformation in
eine gleichartige Bewegung des Mauszeigers (fälschlicherweise umgangssprachlich
auch Cursor genannt) auf dem Bildschirm umgesetzt. Durch Betätigung
der Tasten oder zusätzlicher Elemente der Maus kann der Nutzer verschiedene
Aktionen in dem Betriebssystem oder Anwendungsprogramm durchführen.
Die Einführung der Computermaus kann als ein entscheidender Durchbruch
in der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit von Computern angesehen
werden. Schätzungsweise mehr als eine Milliarde Mäuse
wurden inzwischen weltweit verkauft (Stand 2005).
Seit bald zwei Jahrzehnten bildet die Maus somit für fast alle Computertätigkeiten
zusammen mit dem Monitor und der Tastatur eine der wichtigsten Mensch-Maschine-Schnittstellen.
Name
Der Name Mouse (engl.) entstand in einer Assoziation: das
graue, teiloval-runde Gehäuse für die Hand (Mauskörper)
mit einem grauen Kabel (Schwanz) rief den Gedanken an eine lebendige Maus
hervor. Die Form der Maus hat sich im Wesentlichen bis heute nicht verändert,
die Ecken sind noch ein wenig runder geworden. Sie ist aber, wie früher,
größtenteils aus Kunststoff, seltener aus Metall oder Holz,
gefertigt.
Geschichte
1963/1964 arbeitete ein Team um Douglas C. Engelbart und William English
am Stanford Research Institute (SRI) an verschiedenen experimentellen
Zeigergeräten. Dabei wurde auch die erste Computermaus entwickelt.
Im Dezember 1968 wurde sie auf der Herbsttagung der American Federation
of Information Processing Societies (AFIPS) der Öffentlichkeit präsentiert.
Das Gerät wurde damals noch nicht Maus sondern X-Y-Positions-Anzeiger
für ein Bildschirmsystem genannt. Es fand wenig Beachtung,
da es noch keine grafischen Benutzeroberflächen gab und Menschen,
die mit Computern zu tun hatten, hauptsächlich an Texteingabe interessiert
und daran gewöhnt waren. Für das auf zwei rechtwinklig zueinander
stehenden Rädern basierende Prinzip erhielt Engelbart am 17. November
1970 das Patent US3541541.
Die Weiterentwicklung der Maus erfolgte in den 1970er Jahren am Palo
Alto Research Center (PARC) der Firma Xerox. 1971 verließ William
English das SRI und wechselte zu Xerox PARC. Dort entwickelte er die erste
Kugelmaus. Sie wurde 1973 zum ersten Mal beim Xerox Alto eingesetzt, der
auch erstmals eine grafische Benutzeroberfläche besaß. Durch
seine Tätigkeit am Palo Alto Research Center war auch Niklaus Wirth
angeregt worden, im Laufe seiner weiteren Arbeit an der ETH Zürich
eine grafisch orientierte Workstation mit Mausbedienung zu entwickeln,
die Lilith wurde 1980 vorgestellt. Die Kugelmaus wurde das vorherrschende
Funktionsprinzip für Mäuse innerhalb der 1980er und 1990er Jahre.
Zum ersten Mal kommerziell verwendet wurde die Maus im Rechner Xerox
Star im Jahre 1981, doch dem System wurde kein wirtschaftlicher Erfolg
zuteil. Der Computerhersteller Apple lizenzierte diese Technik und entwickelte
1983 den Rechner Lisa, der allerdings ebenfalls keinen Markterfolg hatte.
Erst das Nachfolgemodell, der 1984 eingeführte Macintosh, war und
ist auch wegen seiner grafischen Benutzeroberfläche sehr erfolgreich.
Erstmals im großen Marktgeschehen basierte diese grafische Benutzeroberfläche
auf Mausbedienung. 1985 bringt eine Ausgründung der Ecole Polytechnique
Fédérale de Lausanne (EPFL; Eidgenössische Technische
Hochschule - Lausanne), die Firma Logitech die erste populäre Drei-Tasten-Kugelmaus
LogiMouse C7 mit RS-232-Anschluss auf den Markt. Mit der Einführung
der PS/2-Systeme durch IBM im Jahre 1987 werden Mäuse mit PS/2-Anschluss
vorgestellt. Die Maus wurde von IBM auch in Deutschland oft als Pointing
Device bezeichnet.
1980 begann die Entwicklung optischer Mäuse. Steve Kirsch bei der
Firma Mouse Systems und Richard Francis Lyon bei Xerox entwickelten unterschiedliche
Ansätze für optische Mäuse. Deren Durchbruch kam aber erst
mit billigen und leistungsfähigen Chips zur Bildverarbeitung. Ende
der 1990er begannen die optischen Mäuse die auf Kugelmechanik basierenden
Mäuse zu verdrängen. Ab Ende 1998 tauchen auch die ersten Mäuse
auf, die über den 1996 im wesentlichen von Intel spezifizierten USB-Bus
an den Computer angeschlossen und in Windows 95 (OSR2.1), Windows 98 auf
PCs oder MacOS auf Apple iMac betrieben werden können (Primax Navigator,
Logitech Pilot).
Das mitunter die Bewegungsfreiheit einschränkende Kabel führte
zur Entwicklung drahtloser Mäuse. 1984 stellte Logitech eine drahtlose
Maus basierend auf Infrarottechnologie vor. Seit 1991 sind kabellose Mäuse
verfügbar, die über Radiowellen mit dem Computer kommunizieren.
Ende 2002 wird von Microsoft und Logitech eine Maus vorgestellt, die über
Bluetooth per HID-Profil mit dem angeschlossenen PC kommuniziert, 2003
kann mit einem Produkt der Firma Belkin die Verbindung auch verschlüsselt
werden.
1995 stellt Genius die Mouse Systems ProAgio und die Genius EasyScroll
vor, die ein zusätzliches Scrollrad in der Mitte zwischen den beiden
Maustasten aufweisen, um z.B. innerhalb eines Fensters schneller auf-
und abscrollen zu können. Aber erst seit der 1996 von Microsoft vorgestellten
Intellimouse und der integrierten Unterstützung innerhalb der Microsoft
Software Produkte kommen derartige Mäuse auf einen höheren Marktanteil.
Seit 1998 gibt es von Sun Microsystems Lasermäuse für die Sun
Sparc Workstations. Im Herbst 2004 stellt Logitech zusammen mit Agilent
Technologies im Markt der Personal Computer eine erste Lasermaus vor,
die "Logitech MX 1000 Laser" [1]. Die MX1000 erreichte eine
Bildverarbeitung von 5,8 Megapixeln/Sekunde, bei einer Auflösung
von 800 dpi[2]. Mittlerweile sind auch Lasermäuse anderer Hersteller
mit mehr als 2000 dpi verfügbar (beispielsweise die "Razer Copperhead",
eine Maus für Computerspiele, engl.: "gamer mouse").
Technik
Anwendungsprinzip
Der Anwender bewegt die Maus auf einer glatten Oberfläche, die Bewegungsinformation
wird an den Rechner übertragen. Über Funktionen des Betriebssystems
wird eine Markierung (Mauszeiger) auf dem Bildschirm der Mausbewegung
entsprechend bewegt. Zumeist wird diese grafische Markierung als kleiner
Pfeil dargestellt.
Die Maus ist mit Tasten ausgestattet, welche auf Tastendruck (Mausklick)
eine für die entsprechende Software registrierbare Aktivität
übermittelt. Bei einem solchen Ereignis werden normalerweise die
aktuellen Bildschirmkoordinaten berechnet und eine entsprechende Reaktion
ausgelöst. Beispielsweise kann ein Anwender auf ein Dateisymbol zeigen
und es mit einem Tastendruck aktivieren und auswählen. Das Programm
registriert dieses und hebt dieses Dateisymbol grafisch hervor. In einem
Textverarbeitungsprogramm kann ein Anwender den Mauszeiger in dem Text
bewegen und mit einem Tastendruck eine Schreibmarke (Cursor) in den Text
platzieren. Wenn der Anwender zu tippen beginnt, wird der Text auch an
dieser Stelle eingefügt.
Die gegenüber einer durch Befehlszeilen gesteuerten Benutzerführung
erweiterten, interaktiven Möglichkeiten haben unter anderem die Entwicklung
von objektorientierter Programmierung vorangetrieben.
Man kann verschiedene Verfahren zur Aufnahme der Mausbewegung unterscheiden.
Mechanisch-Elektrisch
Die ersten Mäuse funktionierten mit mechanischen Kontakten: in der
allerersten Generation der Computermäuse wurden noch Schleifkontakte
zur Koordinatenermittlung verwendet, welche jedoch starkem Verschleiß
unterlagen.
Optomechanisch
Heute noch sind optomechanische Mäuse üblich, bei denen die
Mausbewegungen über eine Rollkugel, zwei Lochscheiben und zugehörige
Lichtschranken in elektrische Signale umgewandelt werden. Die Rollbewegung
der Kugel wird über zwei Walzen auf zwei gelochte Segmentscheiben
übertragen, aus deren Drehrichtung und Geschwindigkeit werden über
Inkrementalgeber mit kleinen Lichtschranken elektrische Impulse erzeugt.
Die relativen Koordinaten zur Darstellung des Mauszeigers werden im Computer
mit einer entsprechenden Software (Maustreiber) errechnet. Kugelmäuse
sind anfällig für Verschmutzung, da die Kugel aus Vollgummi
immer wieder Partikel in das Mausinnere zieht und diese Partikel der Mechanik,
Optik und Elektronik mit der Zeit anhaften, was die Präzision und
Wiederholgenauigkeit der Maus vermindert. Auch soll es vorkommen, dass
durch Lichteinfall in nicht lichtdicht verschlossene Mausgehäuse
die Lichtschranken eine (nicht vorhandene) Bewegung aufnehmen und den
Mauszeiger erratisch über den Bildschirm wandern lassen. Vorteilhaft
gegenüber optischen Mäusen mit dem bildverarbeitenden Prozessor
macht sich ein reduzierter Strombedarf bemerkbar (25mA vs. 100mA bei einer
optischen Maus).
Optisch mit Leuchtdioden
Neuere Mausgenerationen beleuchten die Oberfläche, auf der die Maus
bewegt wird, mit einer eingebauten Lichtquelle (z.B. einer oder mehreren
Leuchtdioden) und nehmen die Reflexionen mit einem optischen Sensor auf.
Ein eingebauter Mikroprozessor berechnet aus den Unterschieden zwischen
nacheinander aufgenommen Bildern Richtung und Geschwindigkeit der Bewegung
der Maus. Man nennt diese Art optische Maus. Ausfallerscheinungen durch
verschmutzte Kugeln und vor allem Rollachsen können konstruktionsbedingt
nicht mehr auftreten. Da abgesehen von den Tasten keine mechanisch bewegten
Teile mehr vorhanden sind, arbeiten solche Mäuse sehr zuverlässig.
Die ersten Mäuse dieser Art benötigten spezielle Mauspads,
auf denen ein Gitter oder Punkte aufgezeichnet waren, an denen sich der
optische Sensor orientieren konnte (System von Steve Kirsch, Mouse Systems).
Mit höherer Leistung der in den Mäusen verbauten Mikroprozessoren
können heute rechenintensivere Algorithmen zur Bildverarbeitung eingesetzt
werden. So funktionieren moderne optische Mäuse auf fast allen Unterlagen.
Nur Flächen, die eine sehr geringe oder keine Struktur aufweisen,
z. B. Spiegel, Glas und auch viele lackierte Flächen, sind prinzipbedingt
ungeeignet. Die hohe Präzision moderner optischer Mäuse macht
sich besonders in grafischen Anwendungen und in Computerspielen positiv
bemerkbar.
Optisch mit Laserdioden
Die Lasermaus stellt eine moderne Variante der optischen Maus dar. Dabei
wird statt der normalen Leuchtdioden eine Laserdiode als Lichtquelle eingesetzt.
Dies soll eine höhere Genauigkeit der Abtastung ermöglichen.
Lasermäuse kommen daher zwar auch auf glatten Oberflächen besser
zurecht, aber ebenfalls nicht auf Glasplatten. Die Laserdiode verbraucht
zudem weniger Energie als die Leuchtdiode einer optischen Maus, wodurch
längere Betriebszeiten bei kabellosen Mäusen möglich werden
sollen.
Empfindlichkeit
Je nach dem verwendeten Bewegungsaufnehmer (mechanisch-elektrisch, optomechanisch,
optisch mit LED oder Laser-Leuchdiode) unterscheidet sich die Empfindlichkeit
der Maus, d.h. die Strecke, die auf der Unterlage mit der Maus verfahren
werden muss, um eine bestimmte Strecke mit dem Mauszeiger auf dem Bildschirm
zurückzulegen. Dabei resultiert eine hohe Empfindlichkeit in einem
kurzen Verfahrweg auf der Unterlage. Einfluss hat darauf die manchmal
bei Mäusen angegebene Auflösung in dpi, je mehr Punkte auf einer
bestimmten Strecke aufgelöst werden können, desto empfindlicher
ist die Maus.
Manche Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, die Empfindlichkeit
individuell zu beeinflussen. Neuerdings ist auch die Beschleunigung im
Betriebssystem einstellbar, wenn zusätzlich zur zurückgelegten
Strecke auch noch die Dauer der Bewegung ausgewertet wird. Es ist bei
Bewegung auf großen Flächen hilfreich, wenn die große
Strecke mit einer schnellen Bewegung überwunden werden und die genaue
Annäherung an den gewünschten Punkt (das Zielen) dann mit normaler
Geschwindigkeit erfolgen kann.
Tasten
Neben der Fähigkeit, eine zweidimensionale Position zu übermitteln,
können mit Mäusen über Tasten Aktionen ausgelöst werden.
Hinter den Maustasten, mit denen ein Mausklick ausgelöst wird, verbergen
sich in der Regel Mikrotaster (vergleichbar mit Mikroschaltern, aber nicht
rastend und selbst in die Ausgangsposition zurückstellend), die bei
Überschreitung einer bestimmten Kraft eine Änderung in einem
Stromkreis auslösen. Diese Änderung wird als Bit in einem Teil
des Mausprotokolls an den Rechner übertragen und löst über
Maustreiber, Betriebssystem und das Anwendungsprogramm eine damit verbundene
Aktion aus. Die Taster weisen oft eine Art Knackfroscheffekt auf, d.h.
bei Überschreitung der erforderlichen Kraft erhält der Benutzer
sowohl eine taktile als auch eine akustische Rückmeldung der Betätigung
(daher auch der Begriff Mausklick).
Die erste Maus von Engelbart hatte eine Taste. Xerox erstellte schon
früh eine Variante mit drei Tasten. Apple nutzte wieder nur eine
Taste, viele Mäuse an Unix-Workstations besaßen drei Tasten.
Im PC-Bereich waren dagegen lange Zeit Mäuse mit 2 Tasten dominierend.
Jüngere Modelle haben oft zusätzliche Tasten, die zusätzliche
Funktionen haben oder deren Funktionalität sogar frei programmiert
werden kann.
Eine weitere Entwicklung war das Rollrad (Wheel-Maus). Dieses Rad hat
meist die Funktion, bequemes Scrollen zu ermöglichen, kann jedoch
auch anders belegt sein. Manche Modelle haben zwei Räder, um gleichzeitiges
horizontales und vertikales Scrollen zu ermöglichen. Bei den meisten
Modellen fungiert das Scrollrad außerdem als weitere Maustaste.
Kabellose Mäuse
Kabellose Mäuse übertragen ihre Informationen nicht mehr durch
ein manchmal störendes Mauskabel. Stattdessen werden die Daten von
der Maus via Infrarot oder Funk (beispielsweise Bluetooth oder Übertragung
in einem anderen ISM-Band (z.B.27 MHz)) zu einer Basisstation übertragen,
die wiederum das Signal auf klassischem Weg per Kabel, zum Beispiel über
die serielle, PS/2- oder über eine USB-Schnittstelle an den Computer
weiterleitet. Kabellose Mäuse benötigen eine eigene Stromversorgung,
meist über Batterien oder Akkus. Diese führen zu einem höheren
Gewicht. Ein weiterer Nachteil ist der regelmäßige Verbrauch
von Batterien oder die Notwendigkeit, Akkus nachladen zu müssen.
Sicherheitstechnisch sind kabellose Mäuse ebenfalls ein Problem,
da sie meist relativ leicht abgehört werden können. Zudem haben
kabellose Mäuse im Vergleich zu kabelgebundenen Mäusen oft eine
langsamere Reaktionszeit. Mittlerweile sind auch kabellose Mäuse
verfügbar, die keine interne Stromversorgung benötigen, sondern
über Induktion von einem speziell mitgelieferten, an einem USB-Anschluss
angeschlossenen Mauspad mit Energie versorgt werden.
Schnittstellen für den elektrischen Anschluss
Da die Maus recht spät Einzug in die privat und geschäftlich
genutzten Computersysteme auf dem Schreibtisch gehalten hat (in größerem
Umfang etwa in den späten 1980er Jahren für IBM-PC-kompatible
Rechner), musste eine der vorhandenen Schnittstellen für den Anschluss
dieses Gerätes gefunden werden.
Busmouse Anschluss an PC-Steckkarten
Anfangs wurden Mäuse für IBM-kompatible Computer über
eigene Schnittstellenkarten (Busmaus) betrieben. Die Anschlußbelegung
des Mauskabels ist nicht standardisiert, d.h. Maus und Karte mussen zusammen
passen[3].
Serielle Schnittstelle nach RS-232
Eine verbreitete Methode war auch der Anschluss am seriellen Port (RS232)
über einen 9- oder 25-poligen Sub-D-Stecker. Diese serielle Schnittstelle
war ursprünglich für die Datenfernübertragung mit Fernschreibern,
Modems und Akustikkopplern entwickelt worden. Da die Maus aber ein einfaches
und in der Datenübertragung langsames Gerät ist, das nur für
Koordinateninformation und Status der Tasten Daten übermittelt und
außerdem seinen Strom über die Schnittstelle erhalten konnte,
war diese Schnittstelle eine recht langlebige Lösung, bei der die
Maus obendrein problemlos auch im laufenden Betrieb angeschlossen werden
kann. Diese serielle Lösung hielt sich bei PCs seit Mitte der 1980er
Jahre über zehn Jahre lang und verschwand erst ab 1996 allmählich
mit dem Aufkommen der ATX-Hauptplatinen und der PS/2-Maus (s. u.).
Herstellereigene Schnittstellen
Bei den Apple-Macintosh-Rechnern wurde bereits bei ihrer Einführung
ein eigener (proprietärer) Anschluss für die Maus bereitgestellt,
da eine Bedienung ohne diese nicht möglich war. Zunächst war
dies ein 9-poliger Sub-D-Stecker (Ur-Macintosh, Macintosh 512 und Macintosh
Plus). Beim Macintosh II wurde 1987 dieser durch den universelleren Apple
Desktop Bus (ADB) ersetzt. Der ADB diente auch zum Anschluss der Tastatur
und anderer, stromsparender Kleingeräte. Er fand bis zum Power Macintosh
G3 1998 Verwendung, bei Apple wurde er durch die USB-Schnittstelle abgelöst.
Auch bei SUN Unix Workstations war bis ca. 2003 die Maus an die Tastatur
angeschlossen und beide Geräte wurden mit einem gemeinsamen Kabel
an die Workstation angeschlossen (SUN Ultra).
PS/2 - Schnittstelle
Bei IBM-kompatiblen Rechnern setzte sich mit dem breiten Aufkommen der
mausgesteuerten Betriebssysteme mit dem PS/2-Anschluss eine gesonderte
Schnittstelle nur für die Maus durch. Die PS/2-Schnittstelle selbst
wurde durch IBM bereits 1987 in den technischen Referenzhandbüchern
zum PS/2-System definiert [4]. Die Übertragungsprotokolle und die
Pinbelegungen von Tastatur und Maus sind dabei identisch; es handelt sich
um ein synchrones, serielles Protokoll, welches ursprünglich speziell
für Computer-Tastaturen entwickelt wurde. Es arbeitet mit einer 5
Volt-Spannungsversorgung. Auch wenn die Pinbelegung für die grundsätzliche
Kommunikation von Tastatur und Maus identisch ist, sind die Anschlüsse
eindeutig zugeordnet. Eine Maus arbeitet oft nicht korrekt am Tastaturport,
auch wenn der Stecker passt. Teilweise haben weitere Pins eine Sonderbelegung,
beispielsweise bei der Tastatur zum Ausschalten des Computers. Zur Verdeutlichung
hat sich mit der Zeit eine farbliche Kodierung der Anschlüsse durchgesetzt,
Anschlussstecker und -buchse sind für die Maus grün, für
die Tastatur violett gefärbt.
USB - Schnittstelle
Heutzutage ist neben dem PS/2-Anschluss immer häufiger der universell
einsetzbare USB-Anschluss für Mäuse und langsame Peripherie
jeder Art für IBM-kompatible Rechner, Unix-Workstations (SUN, IBM)
wie auch für Apple-Macintosh-Rechner gebräuchlich. Ein Vorteil
von USB ist, dass mehrere Geräte als Slave Clients, wie zum Beispiel
Maus und Tastatur, über denselben Anschluss an einem zentralen USB
Host-Controller im Computer betrieben werden können. Für die
Übertragung werden neben Masse- und 5 V-Versorgungsspannungsleitung
zwei Datenleitungen, über die Daten differentiell übertragen
werden, verwendet, die Übertragungsgeschwindigkeit erhöht sich
(USB 1.0: 1,5 Mbit/s, USB1.1: 12 MBit/s). Außerdem sind Geräte
am USB-Anschluss durch die Reihenfolge, in der die Verbindungen hergestellt
werden (zuerst Masse und Spannung), dafür ausgelegt, im laufenden
Betrieb entfernt oder wieder angeschlossen werden zu können (Hot-plug)[5].
Kommunikation mit dem angeschlossenen Computer
Unabhängig von der verwendeten physikalischen Schnittstelle findet
eine serielle Datenübertragung zwischen dem Computer und der daran
angeschlossenen Maus statt. Dabei werden verschiedene Verfahren zur Übertragung
benutzt, die als Protokolle bezeichnet werden. Abhängig vom benutzten
Mausprotokoll und der verwendeten Maus muss innerhalb des Betriebssystems
auf dem Computer der entsprechende Maustreiber auf dem Computer installiert
sein, über den ggf. auch Anpassungen für Empfindlichkeit und
Beschleunigung der Maus vorgenommen werden können.
Busmouse
Bei einer Busmouse sitzt die komplette Elektronik zur Dekodierung von
Mausbewegung und Tastenbetägigung auf einer PC-Einbaukarte auf dem
ISA-Bus. Es werden neun Signale über einen 9-Pin-Hosiden-Adapter
übertragen. Neben dem Massepotential sind dies die Kontaktsignale
der drei Mausschalter und jeweils die zwei versetzten Lichtschrankensignale
der Drehsensoren für X- und Y-Richtung. Diese Mäuse waren zum
Beispiel von Logitech, Microsoft oder ATI zusammen mit den passenden ISA-Bus-Steckkarten
erhältlich und sind heute in der Regel nicht mehr in Betrieb anzutreffen.
Maus mit serieller Schnittstelle nach RS-232
Für Mäuse mit serieller Schnittstelle nach RS-232 können
Anschlüsse mit 9- oder 25-poligen Sub-D-Buchsen am Mauskabel verwendet
werden. Die Signale Masse, RxD, TxD, RTS, DTR werden benutzt, CTS und
DSR werden nicht genutzt, dürfen aber auch nicht gebrückt sein.
Aus DTR und RTS wird in der Maus die positive Versorgungsspannung für
die Leuchtdioden der Bewegungssensoren und zur Bedienung der Schnittstelle
gewonnen, über DTR erfolgt auch ein Reset. TxD liefert die negative
Spannung. Die verwendete Signalspannungen liegen entsprechend RS232 zwischen
-12 V und +12 V. Die Daten werden bei jeder Zustandsänderung (d.h.
Mausklick, Bewegung) über den Anschluss RxD asynchron mit 1200 bit/s
von der Maus an den Computer übertragen.
* Beim Microsoft Mausprotokoll werden die Daten in drei aufeinanderfolgenden
Bytes übermittelt, darin sind Start- und Stopbits, zwei Bits für
die beiden Maustasten und die Werte für X- und Y-Bewegung in jeweils
einem 7-Bit-Wert verschachtelt enthalten. Die Daten werden mit sieben
Datenbits und zwei Stopbits oder acht Datenbits und einem Stopbit übertragen.
X- und Y-Werte repräsentieren jeweils die Änderung gegenüber
dem vorherigen Stand und sind keine Absolutwerte bzw. -positionen. Nach
erfolgter Übertragung an den Computer werden diese Zähler zurückgesetzt.
* Logitech verwendet ein bisher nicht genutztes Bit im Microsoft Mausprotokoll,
um den Status für seine dritte Maustaste zu übertragen.
* Das Mouse-Systems Mausprotokoll verwendet gegenüber dem Microsoft
Mausprotokoll ebenfalls ein weiteres, bisher ungenutztes Bit für
die dritte Maustaste und übermittelt die Bewegung in fünf statt
drei Bytes unverschachtelt, die beiden zusätzlichen Bytes vier und
fünf enthalten bereits Änderungswerte gegenüber den in
Byte zwei und drei übermittelten X- und Y-Werten. Die Daten werden
mit acht Datenbits und einem Stopbit übertragen.
* Es gibt Mäuse, die über einen Umschalter auf der Unterseite
der Maus zwischen dem Microsoft Mausprotokoll und dem Mouse-Systems-Mausprotokoll
umgeschaltet werden können. Unter X-Windows lässt sich ein fehlender
Umschalter zur Umschaltung in den Mouse-Systems-Modus möglicherweise
durch Drücken der linken Maustaste während des Bootens ersetzen
[6].
Maus mit PS/2-Schnittstelle
Eine PS/2-Maus wird an einem der PS/2-Tastaturanschluss vergleichbaren,
oftmals grünen 6-poligen Mini-DIN-Anschluss angeschlossen und über
ein serielles, bidirektionales, synchrones Protokoll angesteuert. Diese
Aufgabe übernimmt der Tastaturcontroller (bzw. Eingabegerätecontroller).
An IBM-kompatiblen PCs angeschlossene Mäuse verwenden in der Regel
nicht mehr als vier physikalisch verbundene Drähte: 5-Volt-Speisespannung
(max. 275 mA Last), Masse, eine Daten- und eine Taktleitung. Takt- und
Datenleitung werden von der Rechner- und der Mausseite über Open-Collector-Treiber
angesteuert, der Ruhepegel liegt auf 5 V. Maus und Computer können
jede der beiden Leitungen auf den Pegel von 0 V ziehen. Die Seite, die
die Taktleitung auf 0 V-Pegel zieht, kann gültige Daten über
die Datenleitung übermitteln. Das Taktsignal zwischen 10 kHz und
16,7 kHz wird von der Maus erzeugt, sie darf nur Daten senden, wenn das
Taktsignal nicht vom Computer zur Unterbrechung der Kommunikation auf
0 V gelegt wurde.
Die Übertragung erfolgt mit Startbit (immer 0), acht Datenbits (LSB
zuerst), ungerader Parität und einem Stopbit (immer 1), Daten werden
bei hohem Pegel der Taktleitung auf die Datenleitung geschrieben und nach
Pegelabfall des Taktes vom Computer gelesen. Daten werden vergleichbar
dem Microsoft-Protokoll in drei 8-Bit-Zeichen, aber unverschachtelt übermittelt.
Zusätzlich zu den im Microsoft-Protokoll für seriell angeschlossenene
Mäuse enthaltenen Daten werden noch ein Vorzeichen- und ein Überlaufbit
jeweils für X- und Y-Wert übertragen. Der Computer kann verschiedene
Befehle an die Maus übermitteln und sie in verschiedene Übertragungsmodi
versetzen (Streammode (Standard: jede Änderung wird übertragen),
Remote Mode (Änderungen werden nur auf Abfrage übertragen),
Reset Mode, Wrap Mode (Echo Modus)).
Durch Befehle des Computers (genauer: des Tastatur/Mauscontrollers) lassen
sich auch Auflösung (Schritte/mm), Abtastrate (Abtastungen/s) und
Skaling (Vergrößerungsfaktor der übermittelten Zählerstände)
der Maus beeinflussen. Eine angeschlossene PS/2-Maus wird während
des Bootens des IBM-kompatiblen PCs erkannt, normalerweise kann sie während
des laufenden Betriebs nicht entfernt, neu angeschlossen und benutzt werden
(nicht hotplug-fähig). Das kann funktionieren, muss es aber nicht.
Logitech hat dieses Protokoll für seine Dreitastenmäuse erweitert.
Intellimouse
Für die Benutzung der Intellimouse hat Microsoft das PS/2-Protokoll
auf ein 4-Byte-Paketformat zum IMPS/2-Protokoll erweitert. Im vierten
Datenpaket werden die Bewegungsinformationen des Scrollrades und die Zustände
der beiden zusätzlichen Tasten übermittelt. Die Intellimouse
verhält sich zum Zeitpunkt des Einschaltens wie eine PS/2-Maus, übermittelt
aber nach Reset eine andere Device-ID. Diese bewirkt, dass der Maustreiber
die dann übermittelten 4-Byte-Pakete verarbeitet.
PS/2-Serial-Maus
Einige, aber nicht alle PS/2-Mäuse können über einen zugehörigen
Adapter auch an einem seriellen Anschluss betrieben werden (PS/2-Serial
Mouse). Da diese Adapter jedoch nicht zwischen den unterschiedlichen Pegeln
und Protokollen wandeln können, muss die Elektronik in der Maus erkennen,
an welchem Anschluss sie betrieben wird und sich darauf einstellen. Das
wäre z. B. über die Versorgungsspannung möglich, die am
seriellen RS-232-Anschluss höher ist.
Maus am USB-Anschluss
An den USB angeschlossene Mäuse verwenden im Gegensatz zu an die
PS/2-Schnittstelle angeschlossene Mäuse kein proprietäres Protokoll
mehr, sondern ein vom USB Interface Forum standardisiertes Busprotokoll
[7]. Die Daten werden seriell, differentiell auf den beiden Datenleitungen
mit Sync-Signal, NRZI-Kodierung und Bit-Stuffing übertragen, daher
ist eine separate Taktleitung wie bei PS/2-Mäusen nicht erforderlich.
Der USB-Gerätetreiber muss sicherstellen, dass häufig genug
(siehe USB Software-Architektur) über einen USB-Treiber, den Treiber
des USB-Hostcontrollers und den USB-Hostcontroller selbst der Status des
USB-Slave-Clients (in diesem Falle: der Maus) abgefragt wird. Die Maus
wird über eine vom USB-Hostcontroller nach Identifizierung vergebene
sieben Bit lange Kennung als HID-Gerät (Human Interface Device) adressiert
(siehe USB Konfiguration) und als solches nach der Norm USB 1.0 bedient.
Bei der Initialisierung informiert sie den Hostcontroller bzw. den dahinter
liegenden USB-Treiber aus ihrem Pufferspeicher 0 über ihre Fähigkeiten
und Eigenschaften (Anzahl (max. 4), Richtung (in oder out), Abfragehäufigkeit
(sample rate) und Größe der Pufferspeicher (der sog.Endpunkte,
max. 64 Byte), Geräteart, Hersteller, Class Code, Gerätekennung,
Protokoll, benötigte Bandbreite u. a.), der diese Informationen speichert
und die entsprechenden Zeitslots auf dem Bus reserviert. Dann fragt der
Hostcontroller (im Auftrag des Gerätetreibers, der die Abfragen beim
USB-Hostcontroller-Treiber in die Queue einstellt) im Interrupt-Transfer
Modus alle 10 ms die zu übermittelnden Daten aus den Endpunkten ab,
die Übertragung erfolgt mit max. acht Byte pro Transfer prüfsummengesichert
(CRC16) von der Maus an den Computer. Der Endpunkt bildet also faktisch
im Hostdevice (der Maus) einen gemeinsam von Hostcontroller (dem Computer)
und Hostdevice (der Maus) einsehbaren Speicherbereich, der in regelmäßigen,
der innerhalb eines garantierten Zeitabstandes vom Computer ausgelesen
wird. Falls bei IBM-kompatiblen PCs das BIOS Legacy-Unterstützung
bietet, können USB-Mäuse durch Emulation des 8042-Tastaturcontrollers
über den USB-Hubcontroller wie PS/2-Mäuse benutzt werden. Seit
Einführung des Apple iMac ist USB der Standard-Eingabegeräteanschluss
für Apple-Macintosh-Computer.
Maus für USB- oder PS/2- Anschluss
Vergleichbar den PS/2-Serial-Mäusen gibt es auch solche, die sich
wahlweise an einem USB- oder einem PS/2-Anschluss betreiben lassen. Dafür
gibt es Adapterstecker, die mit der Maus mitgeliefert werden, und vom
USB-Anschluss auf den PS/2-Anschluss oder umgekehrt umsetzen. Die Mitlieferung
eines Adapters lässt dabei einen Rückschluss auf die Fähigkeiten
der Maus zu, denn auch hier muss die Maus anhand der gegebenen Verhältnisse
entscheiden, ob sie sich wie eine PS/2-Maus oder wie eine Maus am USB-Anschluss
verhält. Kriterium dabei kann z. B. die Reihenfolge des Anliegens
von Spannungsversorgung und Datenleitung sein (bei USB liegt die Spannungsversorgung
ja konstruktionsbedingt eher an) oder das Verhalten der Datenleitungen
nach dem Anschluss. Bei einem PS/2-Rechner darf man davon ausgehen, dass
zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Anschluss zur Übermittlung
des Resetbefehls die Takt- und Datenleitung nach einem bestimmten Verfahren
umgeschaltet werden, am USB ist von differentieller Datenübertragung
auszugehen, was nicht den PS/2-Verfahrensweisen entspricht.
Maus am Apple Desktop Bus
Hiermit hat Apple bereits 1986 ein ähnliches Konzept wie beim USB
verfolgt, wenn auch in kleinerem Maßstab. Verwendet wird ein vierpoliger
Mini-DIN Stecker, vergleichbar einem S-Video-Stecker. Benutzt werden normalerweise
drei Verbindungen: 5 V Speisespannung, Masse und die Datenleitung. Eine
vierte, zusätzliche Verbindung zum Netzteil des Computers spielt
für Mäuse keine Rolle. Die Verbindung war aufgrund ihrer Konstruktion
nicht hotplug-fähig und nur für max. 400 Steckvorgänge
zertifiziert. Dies ist verglichen mit den USB-Verbindungen sehr wenig.
Adressiert werden konnten maximal 16 Geräte, die Datenübertragungsrate
beschränkt sich auf 10 kBit/s. Das Prinzip ist dem USB vergleichbar,
die Steuerung erfolgt ausschließlich durch den Computer und die
Geräte, in diesem Fall die Maus, liefern Daten nur bei Abfrage über
einen definierten Speicherbereich (Register, vergleichbar dem Endpunkt)
zurück. Die Definition erlaubte aber auch gleiche Adressen am Bus,
was gelegentlich zu Problemen führte.
Konfiguration
Hardwareabhängig
Bei den ersten IBM-kompatiblen PCs mussten der Maus hardware-abhängige
Ressourcen zugewiesen werden. Die Steckkarte der Busmouse erfordert in
der Regel die Zuweisung eines eigenen der wenigen verfügbaren Interrupts
sowie eines passenden I/O-Adressebereiches (Port). Die Einstellung erfolgt
über Jumper oder etwas moderner im BIOS des Rechners.
Seriellen Mäusen ist in der Regel eine eigene serielle, physikalisch
vorhandene Schnittstelle inklusive einer Schnittstellengeschwindigkeit
und -protokoll (8N0, 7N1 o.ä.) zuzuweisen. Das wird genauso wie die
Angabe des notwendigen, passenden Maustreibers mit seinen Optionen über
Konfigurationsdateien vorgenommen.
Bei PS/2-Mäusen und bei USB-Mäusen entfallen derartige Angaben,
da diese Schnittstellen bereits in der Hardware des Rechners bzw. aufgrund
des verwendeten Protokolls arbeitsfähige Vorgaben zur Verfügung
stellen. Spätestens bei seit Ende der 1990er Jahre ausgelieferter
Hardware und Betriebssystemen muss sich der Anwender nur noch selten mit
derartig hardwarebezogenen Details befassen.
Softwareabhängig
Dafür hat aber die Anzahl der Einstellungsmöglichkeiten über
Maustreiber und Betriebssystem erheblich zugenommen. Erwähnt sei
nur die bereits beschriebene Empfindlichkeitseinstellung der Maus, Zeitabstand
für Doppelklick usw. sowie die Zuweisung von programmabhängigen
Funktionen zu zusätzlichen Maustasten. Dieses sind aber weitestgehend
nur Anpassungen, um dem Anwender die Benutzung angenehmer zu gestalten.
Die grundlegende Funktion der Maus (d.h. Zeigen und Klicken) ist in der
Regel auch ohne derartige Anpassungen gegeben.
Interaktion
Jede gängige grafische Benutzeroberfläche, die zur Zeit für
Endanwender existiert, wird in erster Linie mit der Maus bedient. Die
übliche Anzahl der Maustasten und weiterer Elemente zur Interaktion
(Scrollrad) hat sich im Laufe der Zeit gewandelt.
Eine Taste: Die ursprüngliche Macintosh-Benutzeroberfläche
war auf eine einfache Bedienung ausgelegt, in der der Anwender das komplette
Gerät mit einer Maustaste bedienen konnte. Auch heute noch werden
Apple-Mäuse mit einer Taste ausgeliefert, wobei die gesamte Oberfläche
der Maus als Taste arbeitet. Zusätzliche kontextbezogene Programmfunktionen
werden mit Hilfe von Spezialtasten auf der Tastatur (Modifiers) parallel
zum Mausklick ausgelöst. Das aktuelle Betriebssystem Mac OS X unterstützt
Mehrtastenmäuse. In den meisten Apple-Programmen wird die zweite
Taste für das Kontextmenü eingesetzt. Bei Ein-Tasten-Mäusen
wird dieses über Ctrl-Mausklick aufgerufen. Mittlerweile haben aber
auch aktuelle Mäuse schon zwei Tasten.
Zwei Tasten (Microsoft Windows, IBM OS/2, Atari TOS, AmigaOS): Alle Geräte,
die in Zusammenhang mit diesen Betriebssystemen benutzt wurden, wurden
zunächst mit zwei Tasten ausgestattet. Dabei diente die eine (meist
die linke) für die Auswahl, während die zweite (rechte) Taste
eine Sonderfunktion auslöst. Insbesondere das so genannte Kontextmenü,
welches mit Windows 95 erstmals in großem Umfang eingeführt
wurde und eine Auswahl an Modifikationen für das konkret aktivierte
Objekt bietet, wird über diese zweite Taste aktiviert. Bei Atari-TOS
hatte die zweite Taste zunächst keine weitere Funktion und hatte
je nach Programm eine andere Bedeutung. Beim AmigaOS wurde die rechte
Maustaste für die Menüleiste benutzt. Mittels einer Funktion
im Betriebssystem kann oftmals die Anordnung rechts-links auch getauscht
werden, z. B. für Linkshänder.
Drei Tasten (X Window System, RISC OS): Bei den Betriebssystemen aus
der Workstationwelt (sowie beim Xerox Alto) wurden drei Maustasten genutzt.
Der Zweck dieser dritten Tasten ist für verschiedene Programme uneinheitlich.
Bei RISC OS wird mit der mittleren Maustaste das Kontext-Menü aufgerufen,
im X-Window-System dient sie zum Einfügen des zuvor mit der linken
Maustaste markierten Textes.
Vier oder mehr Tasten: Die zusätzlichen Tasten können meistens
vom Benutzer mit Funktionen wie Doppelklick, Tastenkombinationen oder
dem Start eines Programms belegt werden. Im Gegensatz zu den oftmals vom
Betriebssystem vorgegeben Funktionen bei den Mäusen mit einer bis
drei Tasten hat sich aber hier noch kein Standard herausgebildet.
Ende der 1990er Jahre hat sich insbesondere das so genannte Scrollrad
bei Computermäusen etabliert. Es befindet sich bei den meisten heutigen
Computermäusen zwischen den beiden Maustasten und dient zum Auf-
und Abscrollen des Fensterinhalts. Darüber hinaus wird das Scrollrad
mitunter auch zur Einstellung von grafisch simulierten Schiebereglern
eingesetzt. Viele Mäuse verknüpfen das Scrollrad mit der Funktion
einer dritten Taste, so dass ein Druck auf das Rad das entsprechende Signal
an den Computer gibt. Bei einigen Modellen kann das Scrollrad zusätzlich
nach links oder rechts bewegt werden, um auch ein horizontales Scrollen
des Fensterinhalts per Maus zu ermöglichen. Im Juli 2005 stellte
Apple nach fast drei Jahrzehnten konsequenter Ein-Tasten-Maus-Philosophie
erstmalig eine USB-Mehrtastenmaus mit der Produktbezeichnung Mighty Mouse
vor, welche mit den Betriebssystemen Windows XP und Mac OS X gleichsam
kompatibel ist und neben drei zusätzlichen, programmierbaren Tasten
eine neuartige 360-Grad-Scrollkugel bietet, die freies vertikales wie
auch horizontales Scrollen (dies jedoch nur in Mac OS X) ermöglicht.
Mausaktionen
Durch Bewegen der Maus kann der Mauszeiger an eine gewünschte Stelle
bewegt werden, und durch Betätigen einer Maustaste kann der Benutzer
Aktionen auslösen. Die Funktion der Maustasten und der Mausbewegung
in einem Programm oder Betriebssystem lässt sich oft betriebssystemabhängig
durch Betätigung zusätzlicher Tasten auf der Tastatur des Computers
modifizieren (z.B. Apple-Taste, Umschalt-, Ctrl- oder Alt-Taste). Im Wesentlichen
unterscheidet man drei verschiedene Mausaktionen:
Markieren von Icons mit der Maus. Der weiße dreieckige Mauszeiger
zeigt die virtuelle Position der Maus an.
Markieren von Icons mit der Maus. Der weiße dreieckige Mauszeiger
zeigt die virtuelle Position der Maus an.
* Der Klick: Ein Mausklick bezeichnet das Drücken und sofortige
Loslassen der Maustaste, ohne zwischenzeitlich die Maus zu bewegen.
* Ein Doppelklick ist das zweimalige Drücken der Maustaste kurz
hintereinander. Wieder bleibt die Maus dabei ruhig. Manche Programme unterstützen
auch mehr als zwei direkt aufeinanderfolgende Klicks (Drei- bis Fünffachklicks).
Aufgrund der schwierigen Ausführung haben sich diese letzteren aber
nicht durchgesetzt. Bei den meisten Betriebssystemen ist der Zeitabstand
einstellbar, in der die zweite Tastenbetätigung erfolgen muss, um
als Doppelklick akzeptiert zu werden. Manchmal ist auch ein Schwellwert
einstellbar, wie weit sich die Maus zwischen den beiden Klicks bewegen
darf, da sich bei hochempfindlichen Mäusen ein vollkommener Stillstand
der Maus kaum noch realisieren lässt.
* Ziehen bedeutet, dass die Maustaste heruntergedrückt wird und
dort gehalten wird, während die Maus bewegt wird. Erst am Ende dieses
Ziehvorgangs wird die Taste losgelassen (für Aktionen wie Drag &
Drop oder das Markieren von Text).
Weitere Mausaktionen sind:
* Rechtsklick ist der Klick der rechten Maustaste und wird synonym für
Funktionen der zweiten Maustaste verwendet. Bei Linkshändern ist
dies der Linksklick und öffnet in beiden Fällen
üblicherweise ein Kontextmenü.
* In einer X11-Oberfläche unter Unix besteht die Möglichkeit,
durch Mehrfachklick eine Markierung im Text zwischen einem Wort, einem
Satz (bis zum nächsten Komma oder Punkt) oder Absatz (bis zur nächsten
Leerzeile) umzuschalten und in einen Puffer zu laden.
* Anschließend kann mit einem Klick der mittleren Maustaste unter
X11 der markierte Textabschnitt aus dem Puffer in einem anderen X-Window
eingefügt werden. Bei Zwei-Tasten-Mäusen kann dieser mittlere
Mausklick betriebssystem- bzw. treiberabhängig durch gleichzeitige
Betätigung der rechten und linken Maustaste emuliert werden.
* Zeigen bezeichnet das Stellen des Mauszeigers an eine bestimmte Stelle,
ohne eine Taste zu betätigen. Auch das Überfahren ist eine Aktion,
die in modernen Betriebssystemen ausgewertet werden kann. Oft werden in
Office-Paket-Funktionen beim Überfahren und Verharren an einer Bildschirm-Position
sogenannte Kontextsensitive Hilfen ausgegeben: Hilfen, die
auf der Annahme beruhen, an genau dieser Stelle könnte der Nutzer
mit dem Bildschirminhalt möglicherweise ein Problem haben. Dann hängt
am Mauszeiger oft ein kleines gelbes Fenster mit weiterführenden
Erklärungen (Tooltip), oder mittels Betätigung der Funktionstaste
F1 wird die entsprechende Hilfsbibliotheksseite zu dieser Anzeigeposition
aufgeschlagen.
Hunde
Städte
Europa
* Mausgesten: Einige Programme (z. B. der Webbrowser Opera) implementieren
sogenannte Mausgesten, um bestimmte Aktionen auszulösen. Diese sind
im Grunde genommen eine Erweiterung des Ziehens, es wird mit der Maus
bei gedrückter Maustaste eine bestimmte, vordefinierte Figur auf
den Bildschirm gemalt, die mit der gewünschten Aktion bildlich verknüpft
ist. Beispielsweise wird mit der Maus einen Pfeil nach links gemalt, um
den Webbrowser anzuweisen, eine Seite zurück zu gehen. Zur Zeit gibt
es jedoch nur wenige Programme, die Mausgesten unterstützen.
Je nach Programm und Zustand im Programm kann eine Mausaktion unterschiedliches
bewirken: Ein Klick kann z. B. die Einfügemarke in einem Text bewegen,
ein Menü öffnen oder beim Klick auf eine Schaltfläche eine
Programmfunktion auslösen. Ein Doppelklick kann ein Programm starten
oder ein Wort in einem Text markieren.
Variationen und Alternativen zur Maus
Neben der Maus haben sich auch einige, teilweise ältere, Eingabegeräte
etabliert, die jedoch ihr spezielles Nischendasein fristen. In transportablen
Rechnern (Notebook, Laptop) kommen neben den gegenüber einer normalen
Maus nur verkleinerten Notebook-Maus beispielsweise die platzsparenderen
Touchpads, Trackpoints, in älteren Geräten auch Trackballs oder
winzige Gummi-Joysticks innerhalb der Tastatur zum Einsatz. Der Trackball
ist ein der Maus verwandtes Zeigegerät, bei dem die bei mechanischen
und optomechanischen Mäusen eingesetzte Kugel nicht auf der Unterseite
angebracht ist, sondern auf der Oberseite durch die Finger bzw. den Daumen
bewegt wird.
Im professionellen Grafik-Design werden oftmals auch Grafiktabletts eingesetzt.
Für die Bewegung im 3D-Raum ist die Benutzung einer sogenannten Spacemouse
oder eines Spaceballs möglich, die neben der Bewegung in der Ebene
auch eine Bewegung um die dritte Achse aufnehmen können.
Im öffentlichen Bereich können berührungssensitive Bildschirme
(Touchscreens) die Mausfunktion ersetzen.
Im Spielebereich kann man auch elektronische Lenkräder, Joysticks,
Gamepads o.ä. als Mausalternative betrachten.
Bei körperlichen Einschränkungen können Mehrfachsensoren
die Funktion der Maus (Zeigen und Klicken) nachbilden. In schweren Fällen
sind auch aufwendige Lösungen durch Kameraaufnahmen von Kopf- und
Augenbewegungen zur Computerbedienung möglich, die dann aber nicht
nur die Mausfunktion ersetzen.
Die Funktion der Maus kann weitgehend durch Benutzung der Tastatur ersetzt
werden, wenn auch das vielleicht nicht immer intuitiv (und damit benutzerfreundlich)
ist. Dabei ist u.U. die gleichzeitige Betätigung mehrere Tasten (z.B.
Alt-Esc zum Menüaufruf) oder die häufig wiederkehrende Betätigung
bestimmter Tasten zur Bewegung auf dem Bildschirm (z.B. mit Tab von einem
Bildschirmsymbol zum nächsten springen) notwendig. Auch die sogenannte
Tastaturmaus ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, der die Bewegung
des Mauszeigers über die Zweitbelegung des numerischen Tastenblocks
durchführt.
Probleme bei der Verwendung einer Maus
Gesundheitliche Probleme
Wenn, wie in den Anfangstagen der Maus-Existenz, die Maus oft nur zur
Aktivierung von Fenstern und Auswahl von Checkboxen benutzt wurde, war
die Form der Maus weitgehend nebensächlich. Das sollte sich jedoch
mit dem Aufkommen von grafischen Betriebssystemen und Anwendungen dramatisch
ändern. Der andauernde Gebrauch einer Computermaus, insbesondere
bei Fehlhaltungen, kann Schmerzen im Handgelenk (Sehnenscheidenentzündung)
oder das Karpaltunnelsyndrom auslösen. Ebenso können Schmerzen
an den längere Zeit unnatürlich gestreckten Fingern auftreten,
bekannt als so genannter Mausfinger. An Computerarbeitsplätzen
kann RSI (Repetitive Strain Injury - Verletzung durch wiederholte Beanspruchung)
als Berufskrankheit auftreten. Vorbeugend gegen solche Beschwerden kann
die abwechselnde Verwendung unterschiedlicher Eingabegeräte wie Maus
und Trackball sowie ergonomisch gestalteter Tastaturen bis hin zur Sprachsteuerung
sein. Zur Abhilfe wurde auch versucht, die Form der Maus der menschlichen
Hand möglichst anzupassen. Beispielsweise wird die linke Seite der
Maus oft länger gestaltet als die rechte Seite, da der Zeigefinger,
normalerweise für die Betätigung der linken Maustaste benutzt,
länger als die Ring- oder kleiner Finger sind, die die rechte Maustaste
betätigen. Bei derart gestalteten Mäusen sind Linkshänder
natürlich besonders benachteiligt. Auch die Benutzung einer Handballenauflage
verspricht manchmal Erleichterung.
Bei zeitlich angemessener Nutzung von optischen Funkmäusen ist eine
für den Menschen gefährliche Strahlung nicht nachweisbar.
Linkshändigkeit
Aktuelle, ergonomisch geformte Mäuse haben häufig das Problem,
dass sie lediglich für die Nutzung von Rechtshändern konstruiert
wurden. Linkshänder können solche Mäuse in der Regel überhaupt
nicht oder nur unter extremer Fehlhaltung benutzen. Da es von den meisten
ergonomisch geformten Mäusen keine Linkshändervariante gibt,
lernen viele Linkshänder ihre Maus auch mit der rechten Hand zu verwenden.
Dies trifft natürlich auf symmetrische und dennoch ergonomisch geformte
Mäuse, wie sie z. B. von Apple oder Logitech hergestellt werden,
nicht zu. Abhängig vom Betriebssystem besteht jedoch oft die Möglichkeit,
die Funktion der rechten und linken Maustaste zu vertauschen, so dass
Linkshänder mit einer normalen Maus linkshändig arbeiten können.
Mauszubehör
Mauspad
Das Mauspad ist wohl das bekannteste Mauszubehör, das von den meisten
Computernutzern eingesetzt wird. Es besteht häufig aus Stoff oder
Plastik und bietet eine glatte Oberfläche, über die die Maus
bewegt werden kann. Vor allem Kugelmäuse lassen sich oft nur in Verbindung
mit Mauspads einsetzen, da der Mausball auf die hohe Reibung eines Mauspads
angewiesen ist, um sich problemlos zu drehen.
Mittlerweile bietet die Industrie auch spezielle Mauspads für Computerspieler
an, die besonders wenig Reibung erzeugen sollen, um eine präzise
Bewegung zu ermöglichen. Diese Mauspads bestehen dann häufig
aus Hartplastik, speziellen Kunststofffasern oder Glas und sind häufig
nur für die Verwendung von optischen bzw. Lasermäusen konzipiert.
Skatez
Skatez sind dünne Streifen aus reibungsarmen Plastik oder Teflon,
die auf die Mausfüße geklebt werden können. Sie werden
im Handel auch unter den Markennamen Glidetape oder Speedtape angeboten.
Zum einen sorgen diese dafür, dass die Mausfüße bei der
Bewegung nicht so stark belastet werden, zum anderen lässt sich die
Maus durch die geringere Reibung leichter über das Mauspad bewegen.
Skatez sind hauptsächlich bei Computerspielern in Verwendung.
Optische Computermäuse an Workstations, die auf strukturierte, gläserne
oder metallene Mauspads angewiesen waren, waren zur Verbesserung der Gleitfähigkeit
an der Unterseite mit austauschbaren, nicht kratzenden Filzstreifen beklebt.
Kabelhalter
Kabelhalter haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Kabel einer
Kabelmaus bei der Bewegung nicht störend im Weg liegt. Für den
Fall, dass die (USB-) Maus nicht an der (USB-) Tastatur, sondern
wie bei älteren Windows-PCs üblich direkt am Rechner
angeschlossen ist, soll außerdem verhindert werden, dass durch das
Kabelgewicht herunter zum Rechner unterm Tisch zusätzlicher Zug am
Kabel entsteht.
Einige Kabelhalter sind bereits ins Mauspad integriert, andere müssen
beispielsweise am Tisch befestigt werden. Gängig ist eine anklebbare
Öse für die Tischkante, an der die frei auf dem Tisch verfügbar
bleibende Mauskabellänge durch festes Einklemmen bestimmt wird. Als
einfachste Form des Kabelhalters hat sich ein festes Textil-Klebeband
bewährt. Eine Weiterentwicklung stellt das Mouse Bungee dar. Mit
ihm kann die Kabellänge der Maus optimal der überstrichenen
Fläche des Mauspads angepasst werden.
Handballenauflage
Eine Handballenauflage ist ein kleines, gepolstertes Kissen oder Pad.
Die Füllung kann aus Gel (Silikon, Neopren) oder aus natürlichen
Materialien bestehen. Es sorgt dafür, dass das Handgelenk bei der
Arbeit nicht abknickt, bzw. eine Mausbetätigung mehr von oben erfolgt,
was die Belastung der Hand und so die Ermüdung beim Arbeiten mindern
soll.
Artikel Maus (EDV). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand:
20. Juni 2007, 21:33 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maus_%28EDV%29&oldid=33421604
(Abgerufen: 21. Juni 2007, 06:37 UTC)
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