Abnehmen Alkohol
Alternatives
Ernährung
Diverse
Eine der häufigsten und wahrscheinlich gleichzeitig am wenigsten
als solche erkannte Krankheit ist sicher die Abhängigkeit
von Alkohol. Wie geht doch dieser Spruch: *Wer niemals einen Rausch
gehabt, das ist kein braver Mann* - solchermaße wird der
Mißbrauch des Alkohols gesellschaftlich toleriert und manchmal
sogar gefördert.
Vom gelegentlichen *Achterl* bis zum regelmäßigem
exzessiven Genuß von Alkohol ist bei entsprechend veranlagten
Personen nur ein kurzer Weg und der wird oft beschritten, ohne
daß es der Betroffene und sein Umfeld bemerken.
Viele sagen sich und anderen, daß sie natürlich
keine Alkoholiker seien, denn erstens die paar Glas Wein die machen
doch noch keinen Alkoholiker und zweitens sie könnten ja
jederzeit damit aufhören.
Beides sind Irrtümer, regelmäßig
auch kleine Mengen von Alkohol getrunken sind Alkoholmißbrauch
und die Meinung jederzeit mit dem Trinken aufhören zu können
ist nahezu ein Symptom des Alkoholismus.
Dabei ist es ja keine Schande sich einzugestehen,
daß man Alkoholiker ist. Sogar die Krankenkasse qualifiziert
Alkoholismus als Krankheit und nur die Selbsterkenntnis kann zu
einer erfolgreichen Bekämpfung führen. Und es gibt eine
Reihe von Möglichkeiten Alkoholkranken zu helfen.
Wichtig wäre aber vor allem, daß auch
die Gesellschaft den Alkoholiker als solchen erkennt und aufhört
einen solchen auch noch zu fördern. Ein erster Schritt sind
die in letzter Zeit beschlossenen Maßnahmen, welche das
*Komasaufen* Jugendlicher verhindern sollen.
Es muß unseren Jungen klargemacht werden,
daß es uncool ist besoffen die Kontrolle über sich
selbst zu verlieren, viel mehr daß es urcool ist, sich auch
ohne Alkohol zu amüsieren.