Dieser Webkatalog ist nicht redaktionell geführt,
kein namenloses Heer von überarbeiteten Redakteuren beurteilt
Ihren Eintrag, nein - hier werden Sie von Chef selbst geholfen!
Alles mit der Hand in HTML geschrieben, ohne Skript,
ohne (Fremd) Werbung, alle Seiten auf einer, der ersten Ebene.
Dieser Katalog ist ein Webkatalog und gleichzeitig
ein Webverzeichnis, welches dem geschätzten Surfer beim Auffinden
für ihn interessanter Seiten im World Wide Web helfen soll.
Deswegen nennt man solche Verzeichnisse auch Webverzeichnisse,
oder um beim der ersten Bezeichnung zu bleiben, Webkataloge. Solche
holprigen und relativ sinnlosen Sätze dienen der sogenannten
Suchmaschinenoptimierung und selbstverständlich ist dieser
Webkatalog suchmaschinenoptimiert. Das heißt auch, daß
sich auch auf allen Kategorieseiten ein einschlägiger sinnvoller
Text befindet, auch Content genannt. Wo auf den Unterkategorieseiten
noch kein solcher wertvoller Content vorhanden ist (ich bin ja
kein Zauberer), wird er nach und nach reingeschrieben, spätestens
bei einer Neueintragung in der jeweiligen Unterkategorie.
Solche Webverzeichnisse, oder Webkataloge erfreuen
sich heute großer Beliebtheit bei vielen Webmastern. Jeder
zweite glaubt mit einem schnell zusammengeschusterten Webkatalog,
oder Webverzeichnis das schnelle Geld zu machen. Schnell eines
der kostenlosen Verzeichnis- oder Katalogskripte installiert,
die es zig-fach im WWW gibt, ein paar Einträge gemacht, schnell
bei ein paar anderen Katalogen und Verzeichnissen angemeldet,
bei einem Backlinksystem ist man auch gleich dabei und auf gehts!
So hat man fluggs ein paar hundert Backlinks beinander und so
ist auch schnell ein ansprechender PageRank erworben. Da kommen
dann immer mehr andere Webmaster, die sich in diesem Katalog,
Verzeichnis, oder Directory anmelden wollen, damit sie.... ja
was denn?
Worum gehts denn diesen Webkatalogschwammerln, die
da wie nach einem warmen Sommerregen aus dem WWW-Boden spriessen?
Na klar, die alle wollen Sie verehrter Leser dieser Zeilen informieren,
wollen Ihnen helfen sich im Dschungel des WWW zurechtzufinden.
Und worum gehts dem geschätzten Besucher? Na klar, er will
die Information finden, der sonst nirgends kriegt.
Bruuuuaaaaachachacha!
Suchen Sie bei einem x-beliebigen Verzeichnis oder
Katalog einmal nach *gebrauchten Nasenringen*, nur so zum Spaß.
Das Ergebnis? Nix, nothing, niente, nada! Na dann gehen Sie wie
jeder normale Mensch, zu G
gle,
oder Yah
,
von mir aus zu MSN.
Ergebnisse? 819 - 390 und immerhin 18 Seiten gefunden! Also was
soll´s? Warum dann einen x-ten Katalog, oder ein 4711tes
Verzeichnis aufmachen?
Gehen Sie noch mal auf die
G
glesuchseite,
da beginnen wir das Geheimnis zu lüften. Sehen Sie da rechts
außen diese Reihe von Links mit Beschreibung? Steht eh ganz
dezent "Anzeigen" drüber. In grauer Farbe, damit´s
ned so auffallt.
Links finden Sie die echten Suchergebnisse, die
Seiten von fleißigen Webmastern, die viel Zeit und Hirnschmalz
verwenden um auf diese vorderen Positionen in den Suchergebnissen
zu kommen (SERPs wie die SEO-Master sagen).
Und rechts finden sich die Links, die jeder Dahergekommene
bei G
gle
kaufen kann, egal, ob er auf seinen Seiten was über "gebrauchte
Nasenringe" schreibt, oder zeigt, oder nicht. Hauptsache
er zahlts. Dabei ist das von G
gle
durchaus halbwegs fair für den Kunden gemacht, weil der nur
für den tatsächlichen Besucher zahlt, also für
einen der auf den (bezahlten) Link klickt. Zu dem Zeitpunkt, bei
dem ich diese Zeile schreibe, waren auf der Suchergebnisseite
8 AdWords (so heißt das Zeug), die zu Seiten führten,
von denen keine einzige mit dem Thema zu tun hatte, für das
ich mich interessiert habe. Trotzdem habe ich den Inhabern dieser
Seiten, zwar geringe, aber doch Kosten verursacht.
Also das sind die AdWords, die sich auf den G
gle-eigenen
Suchseiten finden. Wenn Sie eine Website haben, dann können
Sie solche bezahlten Links auch auf Ihren Seiten einbauen, das
heißt dann von der Seite des Webmasters gesehen "AdSense".
Wenn Sie also eine Seite über Nasenringe im allgemeinen und
über gebrauchte im besonderen betreiben, sich bei G
gle
für AdSense anmelden und schlußendlich den entsprechenden
Code auf Ihrer Seite einfügen, dann erscheint dort, wie von
Zauberhand ein, oder mehrere Inserate. Wenn also jetzt wer auf
diesen Link klickt, dann gibts irgendwo in den unermeßlichen
Weiten des WWWs jemanden der dafür zur Kasse gebeten wird
und auf der anderen Seite sind Sie, der von G
gle
dafür reichlich belohnt wird. Natürlich wird G
gle
von dem entfernten Fremden reichlicher belohnt, als Sie Ihrerseits
belohnt werden. Die bescheidene Differenz macht dann unter anderen
G
gle
zu einer der größten und reichsten (Internet)Firmen
der Welt.
Das Ergebnis dieser AdWords/AdSense Geschäfte
sehen Sie dann auf den meisten Katalogen, oder Verzeichnissen
(auf Englisch Directories - muß auch einmal gesagt werden).
Vor lauter fremden Anzeigen findet man den eigentlichen Inhalt
nicht mehr, also ich find das grauslich! Interessanter Nebeneffekt
ist dann, wenn so ein AdSense Ihren Besucher von Ihrer Seite zu
der Seite eines Mitbewerbers lockt. Hehehehe, da haben Sie also
eine tolle Seite, tolle Produkte, wurden endlich von einem potentiellen
Kunden gefunden und der haut dann zu einem Konkurrenten ab und
kauft bei dem. Na gut, Sie bekommen für den Klick bezahlt.
Ein paar Cents, immerhin! Und was Sie sich an Arbeit ersparen!
Bestellung aufnehmen, Ware einpacken verschicken, Rechnung schreiben,
Buchhaltung führen. Oder, Gott behüte, eine Dienstleistung
erbringen, die womöglich viele Stunden Ihrer Freizeit in
schweißtreibende Arbeitszeit verwandelt. Nana! Wer einen
entsprechend effizienten Kundenabwehrdienst (KAD) betreibt, erspart
sich das alles.
Aber ich schweife vom Thema ab, hab ich heute wieder
so einen geschwätzigen Tag! Was wollt ich eigentlich schreiben?
Ah ja: die vielen, vielen Webverzeichnisse, oder
Webkataloge (english = directories, you know?), die laufen teilweise
von selbst. Einmal einen PR4, oder gar PR5 erreicht, da ist man
ja schon wer. Und dann kommen die Webmaster in Scharen, weil die
wollen ja mitnaschen an dem PR-Segen, der da von mildtätigen
Katalogianern reichlich vererbt werden. Das hat nix mit Sterben
und Erbschaft zu tun, der Katalog- oder Verzeichniseigner lebt
nachher schon noch weiter.
Nein wenn ich eine Seite habe und die hat einen
PR5 und ich setze dort einen Link auf Ihre Seite, dann vererbe
ich Ihnen einen Teil dieses kostbaren Gutes. Allerdings je mehr
Links ich auf dieser Seite habe, unter desto mehr verlinkten Seiten
wird diese Vorablebenserbschaft aufgeteilt.
Genauso wie meine Seite einen Teil des PR an Sie
weitergibt, wird auch innerhalb meiner Site vererbt. Also von
der Indexseite (die hat z.B. PR4) auf eine Kategorieseite (die
hat nur mehr PR3), auf eine Subkategorieseite ( vielleicht noch
PR2) und dann noch eine Ebene tiefer auf eine SubSubkategorieseite
(die hat dann meistens noch PR0-1). Dort wo Ihre Seite verlinkt
wird, gibts dann also einen PageRank von 0 bis 2. Der wird dann
an mindestens 20 Seiten aufgeteilt und vererbt. Wenn´s schlecht
kommt, dann wird der PR auf 100, oder mehr verlinkten Seiten aufgeteilt.
Also der PageRank von 0(Null) wird grob gesagt,
zu einem Hundertstel an Sie vererbt.
Bruuuuaaaaachachacha!
Zur Erläuterung, was so eine Vererbung bewirken
kann (könnte).
Nehmen wir an Sie wollen mit Ihrer Seite einen Pagerank
von 5 erreichen. Dann brauchen Sie dazu ungefähr 15.000 x
PR1, oder 3.000 x PR2, oder 600 x PR3, oder 125 x PR4, oder 25
x PR5, oder 5 x PR6, oder 1 x PR7. Diese Schätzung beruht
auf der Annahme, daß von der verlinkenden Seite ca. 50 Links
ausgehen. Bei weniger Links auf der Seite ist der einzelne Link
dann stärker (Sie brauchen nur mehr 5.000 PR1-Links), oder
bei mehreren entsprechend schwächer (Sie brauchen 30.000
PR1-Links). Von PR0-Links ist eigentlich kaum die Rede.
Daraus ergibt sich, daß also so ein Link von
einer SubSubSubkategorienseite ziemlich wertlos ist. Das bedenken
die meisten Besucher aber nicht und den meisten Katalogeigner
ists auch Wurscht, denn er will ja möglichst viele Besucher
auf seine Seiten locken, damit wenigsten einer von tausend auf
einen der AdSense-Links klickt und ein paar Cents mehr in die
Sparbüchse fallen.
Die Möglichkeit, daß ein verirrter Besucher
einen Link auf Ihre Seite klickt und so Ihr Angebot zu sehen bekommt,
ist natürlich nicht auszuschließen und das kommt auch
fast jeden Monat einmal vor.
Das alles habe ich während meiner vor kurzem
stattgefundenen Katalogeintragungsexzesse gelernt und ich habe
Stunden auf Foren verbracht, wo viele Experten (aber auch andere)
Ihre Weisheiten von sich geben. Ich habe mir ein paar tausend
weiße Haare angeärgert und habe mir dann irgendwann
vorgenommen, einen WebKatalog, oder ein WebVerzeichnis (auf English
directory, you remember?) zu machen, welches wert ist zu besuchen,
und wo der Backlink noch einen Wert hat.
Ob mir das gelingt, weiß ich nicht, ich werd´
mich bemühen und folgendes zeichnet meinen Webkatalog, oder
Webverzeichnis (english plural = directories) aus:
Es gibt keine Fremdwerbung! Keine Adsenseless, keine
Banner, - lediglich für meinen Onlineshop erlaube ich mir
zu werben. Von irgendwas muß man schließlich leben.
Ich verwende kein Skript, alle Seiten sind solide,
altmodische, stabile HTML-Seiten.
Alle hier verlinkten Seiten haben ein gewisses Mindestmaß
an Qualität und Inhalt. Basis dafür war eine Linkliste
von einer meiner ältesten Sites, die ich angelegt habe als
man das noch Linkliste nennen durfte. Und das waren Seiten, die
mir irgendwie bemerkenswert waren.
Alle Seiten sind auf der gleichen Ebene wie die
Indexseite, das sollte für alle Seiten einen einheitlichen
PageRank ergeben.
Jede Seite hat, oder bekommt einen Text (=Content),
welcher der Kategorie entspricht.
Die Eintragung ist fast kostenlos, als Gegenleistung
verlange ich lediglich einen Backlink, also ca. 2 Minuten Arbeitszeit.
Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben
mailen Sie mir bitte
eins.
Na und abschließend hoffen wir alle, daß
G
gle
diesen ganzen PageRank-Hype nicht über Nacht abdreht und
sagt, jetzt zählt nur mehr die Qualität der Seiten für
das Ranking ...........
Hugh!
P.S.
G
gle,
Sie wissen schon das ist diese große Suchmaschine. Die neue
Göttin des Internet. So wie es bei manchen Göttinnen
ist, darf man den Namen nicht ausprechen und schon gar nicht schreiben,
deswegen das da "
".
Bruuuuaaaaachachacha!
ist ein Original russisches Gelächter, das
ich vor Jahren einmal importiert habe und das mir hier passend
schien. Ich hätte ja auch ein hämisches kirgisisches
Hehehihihehe
nehmen können, aber so ein herzliches wodkagetränktes
Uralgelächter, ist ja doch was Besonderes. Normalerweise
schmeißt man dabei ein Wodkaglas hinter sich an die Wand,
aber es kann natürlich auch ein Weinglas sein.
Tak jest!