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Kino, das war mal was! Der Kinogang, das war der
Höhepunkt der Woche. Als es noch kein Fersehen gab (und es
gibt noch Leute, die sich daran erinnern) hatte das Kino auch
noch einen informativen Wert, die Wochenschau, war die einzige
Möglichkeit Neuigkeiten in bewegten Bildern zu konsumieren.
Und wer kennt schon noch die Namen der damaligen
Superstars: O.W. Fischer, Maria Schell, Theo Lingen, Oskar Sima,
Hans Moser, Paul Hörbiger, um nur ein paar deutschsprachige
zu nennen. Die englischsprachigen sind ja noch eher geläufig.
Marilyn Monroe, oder Humphry Bogart sind auch heute noch allgemein
bekannt.
War das eine Sensation, als wer erzählte er
war im Kino und hat die Brigit Bardot nackt gesehen! Ein paar
Sekunden lang, aber immerhin.
Manche Filme aus den Sechzigern kann man heute kaum
noch anschauen, andere schau ich mir noch heute gerne an. Den
Film *Manche mögens heiß* von (Wiener) Billy Wilder,
mit Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon ist mein absoluter
Lieblingsfilm und kann mich auch heute noch entzücken.
Na dann kam das Fernsehen! Obwohl schon vor dem
zweiten Weltkrieg entwickelt, wurden die Geräte erst in den
späten Fünfzigern so billig, daß auch eine weite
Verbreitung möglich war. Natürlich nur in schwarz-weiß
und von bescheidener Qualität, aber immerhin für ein
paar Stunden konnte man sich Unterhaltung und Information ins
Wohnzimmer holen.
Über die heutige Vielfalt an Sendern und Geräten
brauche ich nicht viel zu schreiben. Per Kabel habe ich zig Programme
zur Auswahl und trotzdem finde ich oft nichts was des Ansehens
wert wäre. Aber ist eh Wurscht, weil einschlafen kann ich
fast bei jedem Programm.