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Es liegt in der Natur des Menschen, daß er
die Zweisamkeit sucht - Männlein sucht Weiblein, so war es
immer und wird es immer sein, in unseren aufgeklärten Zeiten
dürfen sich sogar gleichgeschlechtliche Partner suchen und
finden.
Die Art der Kontaktsuche hat sich in den letzten
Jahrzehnten stark gewandelt. Wenn man vom Heiratsvermittler, den
es wohl schon in biblischen Zeiten gegeben hat, absieht, war es
früher dem Zufall überlassen, bei geselligen Veranstaltungen,
oder im Alltag jemanden passenden kennenzulernen. Mit "darf
ich bitten" fing wohl so manche Beziehung an.
Erst in jüngerer Zeit bedient man sich der
Zeitungen um dort seinen Paarungswunsch kundzutun.
Dazu ein Zitat aus Wikipedia:
Die erste bekannte Kontaktanzeige gab Helen Morrison in Manchester,
England im Jahr 1727 in einer Zeitung auf. Sie kam dafür
vier Wochen lang in ein Irrenhaus.
Inzwischen ist das Aufgeben und Beantworten von
Kontaktanzeigen weitestgehend ungefährlich und auch bei den
meisten akzeptiert. Je nach Geschlecht und Geschicklichkeit beim
Verfassen des Anzeigentextes bekommt man auf seine Anzeige zwischen
0 und 500 Antworten und kann dann in aller Ruhe aussuchen mit
wem man weiterführende Kontakte aufnehmen will.
Die Heiratvermittler gabs auch wieder und noch immer.
Da kam der Herr und es wurden ihm aus einer Kartei ein paar Damen
präsentiert, die alle nicht passten. Den Damen gings natürlich
nicht besser. Dann zahlte man und bekamm noch ein paar Karten,
die auch nicht passten. Dann zahlte man .... Das war wohl nur
für die Heiratsvermittler lustig.
Heute im Zeitalter des Internets ist alles schneller,
einfacher und meistens auch billiger geworden. Websites mit Kontaktanzeigen
gibts wie Sand am mehr, auch die professionellen Vermittler haben
inzwischen Ihre Website eingerichtet, in der sie Ihre Dienste
anbieten. Oft sind diese Kontaktseiten mit einem Chat verbunden,
wo man sich schon mal vorab bequatschen kann.
Nur die Paarung selbst ist noch nicht digitalisiert,
aber wer weiß.......